Gummi, Tinte, Schokolade
Kurioses aus der hannoverschen Firmenkultur
„Prächtiger und reizvoller denn je!“
90 Jahre Neuerfindung des Großen Gartens 1936
Innerhalb von zehn Monaten wird der verwilderte Große Garten 1936 in einem beispiellosen Kraftakt saniert. Die „kreative“ Denkmalpflege der 1930er Jahre bereichert den Garten dabei um viele Attraktionen. Bei unserem Spaziergang wollen wir den eher schlichten Charakter des barocken Originals darunter freilegen.
Treffpunkt: An der Kasse im Schloss Herrenhausen
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Lesungen unter dem Lüster
Doppellesung in der Sophienstraße vor dem Künstlerhaus
19:00 Uhr
„Als ebenso plötzlich als unerwartet […] der Kunstsinn in Hannover erwachte“
Ein Best of aus den Satiren von Johann Hermann Detmold Anleitung zur Kunstkennerschaft oder die Kunst, in drei Stunden ein Kenner zu werden über die Gründung und erste Ausstellung des hannoverschen Kunstvereins und Die schwierige Aufgabe, die darin besteht, wie der eifrig betatschte Hintern einer lebensgroßen Gips-Venus im Foyer des hannoverschen Künstlervereins zu säubern sei, wobei sich das eher nebensächliche Problem im Laufe der Erzählung zu politischer Tragweite auswächst.
20:30 Uhr
„Wenn nicht die Kestnerschen beherzt dazwischengegriffen“
Ein Best of aus den Erinnerungen von Joachim Ringelnatz an seine Arbeit als Bibliothekar in der Landschaftsstraße 2, seine Ausstellungen und Auftritte in der Kestner-Gesellschaft 1927/28 oder die Aufführung seiner dreiaktigen „Seemannsballade“ Die Flasche im hannoverschen Schauspielhaus. Gewürzt werden die hannoverschen Erinnerungen mit einer Auswahl seiner frechsten Gedichte.
Denken Sie bitte an ein Sitzkissen!
Die Lesungen werden gefördert vom Kulturbüro der Stadt Hannover und vom Stadtbezirksrat Mitte.
Der Stadtpark – Gesamtkunstwerk der Nachkriegszeit
Der Park der ersten Bundesgartenschau wird 75
Der hannoversche Stadtpark bietet eine außergewöhnliche Mischung unterschiedlicher Gartenstile des 20. Jahrhunderts. Seine Anfänge liegen in den Außenanlagen der 1914 eingeweihten Stadthalle, seine jetzige Gestalt erhält der Stadtpark 1951, als hier die erste Bundesgartenschau stattfindet. Große Teile der Konzeption sind nahezu unverändert erhalten und sorgen noch heute für die unverwechselbare Atmosphäre des Stadtparks.
Treffpunkt: Haupteingang Stadtpark neben dem Congress-Hotel
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Kunstgenuss um den künstlichen See
90 Jahre „Möblierung“ der Masch mit Standbildern und Kunstwerken
Ab 1936 werden die Ufer des Maschsees mit einem halben Dutzend Plastiken geschmückt. Seitdem sind viele Kunstwerke in der Masch hinzugekommen. Unsere Fahrradtour führt vom Maschpark über den vorderen Sportpark entlang des Maschsees und des Engesohder Friedhofs über den Döhrener Turm bis zur Alten Bult.
Treffpunkt: Platz der Menschenrechte (Trammplatz), Ende: Lindemannallee
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Die beste aller möglichen Welten
Johann Frerkings Übersetzung von Voltaires Candide
In der Satire Candide oder der Optimismus parodiert der Philosoph Voltaire 1759 die optimistische Weltanschauung seines Kollegen Gottfried Wilhelm Leibniz. Theaterkritiker Johann Frerking übersetzt das Werk 1922 für den hannoverschen Skandal-Verlag von Paul Steegemann neu. An Frerkings Geburtstag hören wir die schönsten Passagen daraus.
Treffpunkt: Am Leibniztempel im Georgengarten
Denken Sie bitte an einen Campingstuhl oder eine Picknickdecke!
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
„Doch wo ist deiner Gärten Lust?“
Gottfried Benns „Doppelleben und Dämonenzauber“ im Rosencafé im Stadtpark
Von 1935 bis 1937 lebt Gottfried Benn in Hannover und verfasst im ersten Sommer die legendären „Stadthallengedichte“ auf der Terrasse des Stadthallenrestaurants. 1937 folgt das Prosastück „Weinhaus Wolf“. Wiederholung der Soirée vom 7. Juli als nachmittägliche Lesung bei Kaffee und Kuchen. Die Verpflegung erfolgt auf eigene Kosten.
Einlass und Versorgung mit Speisen und Getränken ab 15:30 Uhr
Begrenzte Platzzahl, verbindliche Anmeldung erforderlich unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
„Prächtiger und reizvoller denn je!“
90 Jahre Neuerfindung des Großen Gartens 1936
Innerhalb von zehn Monaten wird der verwilderte Große Garten 1936 in einem beispiellosen Kraftakt saniert. Die „kreative“ Denkmalpflege der 1930er Jahre bereichert den Garten dabei um viele Attraktionen. Bei unserem Spaziergang wollen wir den eher schlichten Charakter des barocken Originals darunter freilegen.
Treffpunkt: An der Kasse im Schloss Herrenhausen
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Theodor Lessing und der Lärm
Ein Best of aus den „Kampfschriften gegen die Geräusche unseres Lebens“
Der Kulturphilosoph, streitbare Kritiker und Dozent an der Technischen Hochschule Hannover Theodor Lessing gibt bereits 1908 (!) die Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur: Der Antirüpel – Recht auf Stille heraus. An Lessings Geburtstag hören wir die schönsten Passagen daraus.
Treffpunkt: Auf der Wiese hinter dem Uni-Hauptgebäude im Welfengarten
Denken Sie bitte an einen Campingstuhl oder eine Picknickdecke!
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Vom Fachwerk zum Faserzement
Impressionen aus Einbeck, Wunstorf und dem Alten Land
Graffiti City Tour
Große Wandbilder aus der Spraydose
Innerhalb weniger Jahre hat sich in Hannover eine besonders lebendige Streetart-Szene entwickelt. Zahlreiche namhafte, teils internationale Künstler haben Hannovers Stadtbild mit professionellen Graffiti, Cartoons und Illustrationen in eine einzige große Open-Air-Galerie verwandelt. Stockwerk übergreifende Kunstwerke überbieten sich in virtuosen Illusionsmalereien, surrealen Szenerien, eigenwilligen Ornamenten oder rätselhaften Zeichen und Symbolen. Die schönsten von ihnen steuern wir auf unserer Radtour an.
Treffpunkt: Schmiedestraße / Ecke Heiligerstraße
Ende: Nähe Stadionbrücke, Linden Süd
Gummi, Tinte, Schokolade
Kurioses aus der hannoverschen Firmenkultur
Kulturgeschichte der Stadt Hannover I
Stadtentwicklung, Architektur und Gartenkunst
Neu: 5 halbe Tage statt 3 volle Tage !!!
Montag – Freitag 13:00 – 17:15 Uhr
In unserem Bildungsurlaub erhalten wir einen anschaulichen Überblick über 350 Jahre hannoverscher Baukultur vom Barock bis in die Gegenwart. Ausgehend von den allgemeinen Strömungen der europäischen Kulturgeschichte lernen wir die lokalen architektonischen Traditionen und Besonderheiten Hannovers kennen.
Unser Seminar schlägt einen Bogen von der barocken Residenz über die Neufassung und Ausweitung der Stadt im 19. Jahrhundert, die radikale Umgestaltung Hannovers in der Nachkriegszeit und städtebauliche Utopien der 70er-Jahre bis zu Entwicklungen in der unmittelbaren Gegenwart und nahen Zukunft. Auf zwei Ausflügen betrachten wir besondere Bauwerke, verfolgen die aktuellen Projekte der Stadtentwicklung und besuchen die Gartenanlagen in Herrenhausen.
Anmeldung unter: (0511) 344 144 oder info@bildungsverein.de
Von Luftschiffen und Dampflokomotiven
Unterwegs in historischen Verkehrsmitteln
Rund um den Deister
Im Zeichen der Süntelbuche durch das Schaumburger Land
Während im Kurpark von Bad Nenndorf die Landesgartenschau um die berühmte Süntelbuchenallee tobt, besuchen wir die schönsten Exemplare dieser botanischen Besonderheit in den Gärten und Schlossparks von Apelern, Bad Münder, Beber, Hasperde, Hülsede, Lauenau, Lenthe, Nettelrede u. a. m.
Der Stadtpark – Gesamtkunstwerk der Nachkriegszeit
Der Park der ersten Bundesgartenschau wird 75
Der hannoversche Stadtpark bietet eine außergewöhnliche Mischung unterschiedlicher Gartenstile des 20. Jahrhunderts. Seine Anfänge liegen in den Außenanlagen der 1914 eingeweihten Stadthalle, seine jetzige Gestalt erhält der Stadtpark 1951, als hier die erste Bundesgartenschau stattfindet. Große Teile der Konzeption sind nahezu unverändert erhalten und sorgen noch heute für die unverwechselbare Atmosphäre des Stadtparks.
Treffpunkt: Haupteingang Stadtpark neben dem Congress-Hotel
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Ideallandschaft mit Freizeitanlagen
90 Jahre Hermann-Löns-Park
Auf einem versumpften Gelände zwischen Eilenriede und Tiergarten wird zwischen 1936 und 1939 ein sehr natürlich anmutender Volkspark angelegt. Auf unserem Spaziergang nehmen wir die scheinbar authentische Auenlandschaft etwas genauer unter die Lupe.
Treffpunkt und Ende: An der Bockwindmühle im Hermann-Löns-Park
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Kulturgeschichte der Stadt Hannover II
Literatur, Kunst, Musik und Film
Neu: 5 halbe Tage statt 3 volle Tage !!!
Montag – Freitag, 13:00 – 17:15 Uhr
In unserem Bildungsurlaub erhalten wir einen anschaulichen Überblick über 350 Jahre hannoverscher Kultur vom Barock bis in die Gegenwart. Ausgehend von den allgemeinen Strömungen der europäischen Kulturgeschichte lernen wir die lokalen Traditionen und kulturellen Besonderheiten Hannovers kennen.
Der zweite Teil unseres kulturellen Rundumschlags behandelt die Sparten Literatur und Theater / Kunst und Kunstsammlungen / Musik und Tanz / Film und Kino. Im Seminar hören wir kürzere Passagen hannoverscher Literatur und schauen Ausschnitte von Filmen, die in Hannover gedreht wurden. Auf zwei Ausflügen besuchen wir Wohnhäuser von Künstlern und Autoren und die Werke hannoverscher Künstler im Sprengel-Museum.
Anmeldung unter: (0511) 344 144 oder info@bildungsverein.de
Graffiti City Tour
Große Wandbilder aus der Spraydose
Gummi, Tinte, Schokolade
Kurioses aus der hannoverschen Firmenkultur
Willkommen in der Geisterbahn
Erschreckendes zu Halloween
Antonì Gaudì – Baumeister von Barcelona
anlässlich seines 100. Todestages am 10. Juni 2026
Antonì Gaudì errichtet um 1900 in Barcelona Bauten, die zu den ungewöhnlichsten und faszinierendsten der Architekturgeschichte zählen. Dabei entwickelt er eine ganz eigene Formensprache, die Architektur und Ornament zu biomorphen Gebilden verschmilzt, zu organischen Wesen mit modellierten Fassaden und schwellenden Dachlandschaften.
Das opulente Äußere seiner Bauten hat lange die Sicht verstellt auf die kühnen Konstruktionen, mit denen der Visionär und Vorläufer der Moderne die Möglichkeiten des Stahlbetons vorwegnimmt. Unser Seminar widmet sich verschiedenen Facetten des kreativen Baumeisters im Spannungsfeld von Vision und Wirklichkeit.
Anmeldung unter: (0511) 344 144 oder info@bildungsverein.de
Best of Backstein
Von der Gotik bis zur Gegenwart