Von Karl bis Kurt
Wandel-Lesung aus den Erinnerungen und Phantasien von Karl Krolow, Albrecht Schaeffer und Kurt Schwitters
An den Gabstätten von Karl Krolow und Albrecht Schaeffer werden die Beschreibungen ihrer Stadt und ihre Gedanken über Hannover lebendig. Am Grab von Kurt Schwitters hören wir dagegen kuriose Texte über ein Leben nach dem Tode. An seinem Geburtstag feiern wir den Dadakünstler und sein Credo: „Wir spielen, bis uns der Tod abholt“.
Treffpunkt und Ende: Haupteingang Engesohder Friedhof
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
„Doch wo ist deiner Gärten Lust?“
Gottfried Benns „Doppelleben und Dämonenzauber“ im Rosencafé im Stadtpark
Von 1935 bis 1937 lebt Gottfried Benn in Hannover und verfasst im ersten Sommer die legendären „Stadthallengedichte“ auf der Terrasse des Stadthallenrestaurants. 1937 folgt das Prosastück „Weinhaus Wolf“. An Benns 70. Todestag werden dessen Texte und Erinnerungen dieser Jahre im wiedereröffneten Rosencafé bei Wurst und Wein zu Gehör gebracht.
Einlass und Versorgung mit Speisen und Getränken ab 18 Uhr
Begrenzte Platzzahl, verbindliche Anmeldung erforderlich unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Lesungen unter dem Lüster
Doppellesung in der Sophienstraße vor dem Künstlerhaus
19:00 Uhr
„Als ebenso plötzlich als unerwartet […] der Kunstsinn in Hannover erwachte“
Ein Best of aus den Satiren von Johann Hermann Detmold Anleitung zur Kunstkennerschaft oder die Kunst, in drei Stunden ein Kenner zu werden über die Gründung und erste Ausstellung des hannoverschen Kunstvereins und Die schwierige Aufgabe, die darin besteht, wie der eifrig betatschte Hintern einer lebensgroßen Gips-Venus im Foyer des hannoverschen Künstlervereins zu säubern sei, wobei sich das eher nebensächliche Problem im Laufe der Erzählung zu politischer Tragweite auswächst.
20:30 Uhr
„Wenn nicht die Kestnerschen beherzt dazwischengegriffen“
Ein Best of aus den Erinnerungen von Joachim Ringelnatz an seine Arbeit als Bibliothekar in der Landschaftsstraße 2, seine Ausstellungen und Auftritte in der Kestner-Gesellschaft 1927/28 oder die Aufführung seiner dreiaktigen „Seemannsballade“ Die Flasche im hannoverschen Schauspielhaus. Gewürzt werden die hannoverschen Erinnerungen mit einer Auswahl seiner frechsten Gedichte.
Denken Sie bitte an ein Sitzkissen!
Die Lesungen werden gefördert vom Kulturbüro der Stadt Hannover und vom Stadtbezirksrat Mitte.
Die beste aller möglichen Welten
Johann Frerkings Übersetzung von Voltaires Candide
In der Satire Candide oder der Optimismus parodiert der Philosoph Voltaire 1759 die optimistische Weltanschauung seines Kollegen Gottfried Wilhelm Leibniz. Theaterkritiker Johann Frerking übersetzt das Werk 1922 für den hannoverschen Skandal-Verlag von Paul Steegemann neu. An Frerkings Geburtstag hören wir die schönsten Passagen daraus.
Treffpunkt: Am Leibniztempel im Georgengarten
Denken Sie bitte an einen Campingstuhl oder eine Picknickdecke!
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
„Doch wo ist deiner Gärten Lust?“
Gottfried Benns „Doppelleben und Dämonenzauber“ im Rosencafé im Stadtpark
Von 1935 bis 1937 lebt Gottfried Benn in Hannover und verfasst im ersten Sommer die legendären „Stadthallengedichte“ auf der Terrasse des Stadthallenrestaurants. 1937 folgt das Prosastück „Weinhaus Wolf“. Wiederholung der Soirée vom 7. Juli als nachmittägliche Lesung bei Kaffee und Kuchen. Die Verpflegung erfolgt auf eigene Kosten.
Einlass und Versorgung mit Speisen und Getränken ab 15:30 Uhr
Begrenzte Platzzahl, verbindliche Anmeldung erforderlich unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de
Theodor Lessing und der Lärm
Ein Best of aus den „Kampfschriften gegen die Geräusche unseres Lebens“
Der Kulturphilosoph, streitbare Kritiker und Dozent an der Technischen Hochschule Hannover Theodor Lessing gibt bereits 1908 (!) die Monatsblätter zum Kampf gegen Lärm, Roheit und Unkultur: Der Antirüpel – Recht auf Stille heraus. An Lessings Geburtstag hören wir die schönsten Passagen daraus.
Treffpunkt: Auf der Wiese hinter dem Uni-Hauptgebäude im Welfengarten
Denken Sie bitte an einen Campingstuhl oder eine Picknickdecke!
Anmeldung unter: umweltkommunikation@hannover-stadt.de