Hannover in 3 Stunden
Führungen und Fahrradtouren
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Türme und Tore
Ein „Stadtrundgang“ entlang der ehemaligen Stadtmauer
Auf unserem Spaziergang umrunden wir einen Großteil des mittelalterlichen Stadtkerns auf seiner südwestlichen Flanke. Entlang des Weges begegnen uns zahlreiche moderne Bürobauten und Konzernzentralen, die ihrem Standort als zeitgenössische Varianten und Interpretationen historischer Stadttore und Wehrtürme Rechnung tragen.
Architekturverschiebung
Zur Mobilität von Immobilien
Auch schon vor der Zerstörung ihres städtebaulichen Kontextes im Zweiten Weltkrieg haben Baudenkmale hin und wieder ihren Standort gewechselt. Doch in Hannover hat sich das Verrücken von Stadtmobiliar zu einem regelrechten Sport entwickelt. Der Bewegungsdrang der Bauteile erfasst auch Tore, Fassaden oder ganze Bauwerke. Auf unserer Tour durch die „Hauptstadt der Transplantation“ fragen wir deshalb auch nach der vermeintlichen Authentizität von Architektur.
Kaschierte Kunst
Ein Streifzug durch die etwas dezentere Stadtmöblierung
Seit den siebziger Jahren wird die Stadt mit „Kunst im öffentlichen Raum“ regelrecht überschwemmt. Viele dieser Objekte wollen jedoch entdeckt werden, verbergen sich auf Hinterhöfen, hinter Zäunen oder im Gestrüpp. Auf unserer Rundfahrt begegnen wir höchst unterschiedlichen Facetten und Sprachhöhen dieser verborgenen „Kunst“.
Von Laves bis Oesterlen
Spaziergang auf den Spuren von Stadtbaumeistern zu den
architektonischen Besonderheiten im Quartier
Das „Kulturdreieck“ bildet das Herzstück der so genannten „Ernst-August-Stadt“, die Hofbaumeister Ludwig Laves Mitte des 19. Jahrhunderts als neue Stadtmitte entwickelt. Die nächste Generation von Baumeistern bestückt das Areal mit Bauten im Stil der „Hannoverschen Schule“. Die breite Palette der Bauwerke im Kulturdreieck liest sich wie ein großes, dreidimensionales Musterbuch der Baustile.
Von Joseph Joachim zu Yvonne Georgi
Spaziergang zu den Wohn- und Wirkungsstätten historischer Persönlichkeiten aus der Kultur
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts ist die kulturell betonte, neue Stadtmitte um den Opern-platz Anlaufpunkt für namhafte Kulturschaffende aus allen Sparten. Erinnerungen, Glossen und Anekdoten lassen die hohe kulturelle Dichte des Viertels an den authen-tischen Wohn- und Schaffensorten von Künstlern, Kunstkritikern und Literaten, Schauspielern, Tänzerinnen, Komponisten und Choreographinnen lebendig werden.
Alles nur Fassade?
Streetart zwischen List und Linden
Eine urbane Landschaft aus phantastischen Wandbildern wuchert über Hannovers Hausfassaden. Die professionellen Graffiti, Cartoons und Illustrationen namhafter internationaler Street Art-Künstler entstehen
meist im Auftrag von Baufirmen oder des Hola Utopia Street Art Festivals. Stockwerk übergreifede Kunstwerke überbieten sich in virtuosen Illusionsmalereien, surrealen Szenerien, eigenwilligen Ornamenten oder rätselhaften Zeichen und Symbolen. Die schönsten von ihnen steuern wir an.
Der Maschpark
Hannovers erster Bürgerpark
Um 1900 lässt Stadtgartendirektor Julius Trip das Neue Rathaus und das Niedersächsische Landesmuseum wirkungsvoll in Szene setzen. Das kunstvoll gestaltete Gelände um den Maschteich verbindet ganz unterschiedliche Gartenpartien auf kleinstem Raum. Der Maschpark überzeugt durch eine geradezu meisterhafte Anordnung der Gehölze und bietet im Verhältnis zum Umfang von nur rund zehn Hektar einen außergewöhnlichen Reichtum verschiedenster Vegetationsbilder.
Sind Sie stilsicher?
Baustilkunde von der Gotik bis zur Gegenwart
Auf unserer Rundreise durch die Epochen der Baugeschichte wollen wir versuchen, die verschiedenen Baustile vom Mittelalter bis zur Moderne zu erkennen und zu unterscheiden. Dass das nicht immer einfach ist, wird besonders deutlich am Stilwirrwarr des Historismus – mit dessen Baubeispielen ist Hannover besonders reich gesegnet.
Hannover alla italiana
Architektur und Design aus Italien oder alla maniera italiana
Auf unserem Ausflug durch die Jahrhunderte begegnen wir den unterschiedlichsten Werken italienischer Baumeister, Künstler und Designer in Hannover ebenso wie Gebäuden, die den italienischen Vorbildern in Gestalt von antiken Tempeln, Renaissancevillen und venezianischen Palästen ihre Reverenz erweisen.
„Prächtiger und reizvoller denn je!“
Die Neuerfindung des Großen Gartens 1936
Innerhalb von zehn Monaten wird der verwilderte Große Garten 1936 in einem beispiellosen Kraftakt saniert. Die „kreative“ Denkmalpflege der 1930er Jahre bereichert den Garten dabei um viele Attraktionen. Bei unserem Spaziergang wollen wir den eher schlichten Charakter des barocken Originals darunter freilegen.
Alles über Laves
Architektur und Stadtplanung im 19. Jahrhundert
Hofbaumeister Ludwig Laves formte das Stadtbild Hannovers wie kein anderer. Auch der Gartenlandschaft Herrenhausen verlieh er ein neues Gesicht. Auf unserer Radtour erleben wir seine städtebaulichen Kunstgriffe, das Zusammenspiel von Plätzen und Achsen und die Inszenierung seiner Bauten zwischen Großem Garten und Ernst-August-Platz.
Die große hannoversche Gartentour
300 Jahre Gartenkunst vom Barock bis zur BUGA
Hannover ist nicht nur die grünste Großstadt Deutschlands, sondern auch die Stadt der Gärten, eine einzige große Parklandschaft. Auf unserer Radtour erleben wir europäische Gartengeschichte aus 3 Jahrhunderten – von barocker Gartenkunst bis zur ersten Bundesgartenschau.
Dichter, Denker, Dadaisten
Das poetische Hannover
So mancher große Schriftsteller ist in Hannover aufgewachsen oder hat hier wichtige Jahre seines Lebens verbracht. Bei der „Verortung“ des hannoverschen Geistes von Augstein bis Wedekind suchen wir die Geburtsstätten und Wohnhäuser der bedeutendsten Persönlichkeiten auf und lernen neben Philosophen und Poeten auch Künstler, Kritiker und Verleger kennen.
Maschsee, Ballhof, Großer Garten
Grün- und Stadtplanung in den 30er Jahren
Mit den Nationalsozialisten verbindet man nicht sofort die Restaurierung von barocken Gärten oder die Anlage umfangreicher Parkanlagen und Grünzonen. Wir widmen uns dem Freizeit- und Erholungswert des Maschsees, der „sanierten“ Altstadt um den Ballhof und den neuinterpretierten Lustgärten in Herrenhausen.
Von Gropius bis Gehry
Die architektonischen Höhepunkte Hannovers
Was herausragende Bauwerke betrifft, braucht Hannover den Vergleich nicht zu scheuen. Zahlreiche bedeutende Baumeister haben hier ihre architektonische Visitenkarte hinterlassen. Neben den Werken einiger Stararchitekten widmen wir uns auf unserer Radtour jedoch ebenso den lokalen Bautraditionen und Besonderheiten.
Der Landschaftsgarten
Englische Gartenmode aus drei Jahrhunderten
Unsere Fahrradtour führt uns vom Hinüberschen Garten in Marienwerder über den Stöckener Friedhof und durch den Georgengarten zum Welfengarten. Für die längeren Strecken zwischen Marienwerder, Stöcken und Herrenhausen werden wir die Fahrräder in der Stadtbahn transportieren.
Dichtung, Kunst und Baugeschichte
Die kulturelle Topographie der Oststadt
Die Bütersworth war einst ein Viertel mit einer besonders hohen kulturellen Dichte. Unser Spaziergang zu den Wohnhäusern von Schriftstellern, Künstlern und Kunsthistorikern, zu prägenden kulturellen Institutionen und zu besonderen Baudenkmalen lässt die Kulturgeschichte des Viertels lebendig werden.
Hannover unter Hillebrecht
Stadtplanung und Architektur der Aufbaujahre
Auf unserer Tour erleben wir die radikale Neugestaltung Hannovers nach dem II. Weltkrieg unter Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht: den verkehrsgerechten Ausbau und „Wiederaufbau“ der Stadt mit bemerkenswerten Bauten der 50er Jahre.
Ganz großes Kino
Die hannoversche Kino- und Filmgeschichte
Mit über 50 Lichtspielhäusern war Hannover in den 50er Jahren eine d e r Kinohochburgen in Deutschland und Schauplatz zahlreicher Uraufführungen. Unser Ausflug durch die hannoversche Filmlandschaft und Kinokultur führt uns zu den Standorten der einstigen „Zelluloidburgen“ und heutigen Produktionsfirmen, zu den Geburtshäusern von Schauspielern und Regisseuren und zu den Drehorten von Filmen und Fernsehserien.
Der Stadtpark – Gesamtkunstwerk der Nachkriegszeit
Der Park der ersten Bundesgartenschau wird 75
Der hannoversche Stadtpark bietet eine außergewöhnliche Mischung unterschiedlicher Gartenstile des 20. Jahrhunderts. Seine Anfänge liegen in den Außenanlagen der 1914 eingeweihten Stadthalle, seine jetzige Gestalt erhält der Stadtpark 1951, als hier die erste Bundesgartenschau stattfindet. Große Teile der Konzeption sind nahezu unverändert erhalten und sorgen noch heute für die unverwechselbare Atmosphäre des Stadtparks.
Von Baumeistern und Bildhauern
Architekten, Künstler und Kunstsammler auf dem Engesohder Friedhof
Auf dem Friedhof der kulturellen hannoverschen Prominenz liegen allein je ein Dutzend namhafter Künstler und Kunstsammler sowie ein Dutzend Architekten und Stadtplaner. Bei dem Besuch ihrer Grabstätten lernen wir ihre wichtigsten Werke in Hannover kennen.
Hannover auf dem Weg zur „City 2030“
Facetten des aktuellen Stadtumbaus
Auf die weitgehende Zerstörung im II. Weltkrieg folgte unter Stadtbaurat Rudolf Hillebrecht eine radikale Neugestaltung Hannovers und der Ausbau zur verkehrsgerechten Stadt. Nach 50 Jahren kleinerer Korrekturen und Nachbesserungen machte sich Hannover unter Stadtbaurat Bodemann in einer neuen Welle des Stadtumbaus daran, mehrere städtische Areale den veränderten gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen.
Türme, Krieger, Fabelwesen
Die „Möblierung“ der Eilenriede mit Standbildern und Bauwerken
Unser Ausflug zu den Brunnen, Ehrenmalen und Tierplastiken im Stadtwald führt uns durch die nördliche Eilenriede vom Neuen Haus über den Lister Turm zum Steuerndieb.
Best of Backstein
Die schönsten Backsteinbauten von der Gotik bis zur Gegenwart
Ausgerechnet in Hannover lässt sich die baugeschichtliche Entwicklung von der mittelalterlichen Backsteingotik über die Neogotik von Conrad Wilhelm Hase und den Backstein-Expressionismus bis in die Gegenwart besonders gut ablesen. Auf unserer Rundfahrt steuern wir die schönsten Backsteinbauten in der Südstadt, der Innenstadt und der Nordstadt an.
Zwischen Musikhochschule und Waldwirtschaft
Bau- und Kulturgeschichte am Saum der Eilenriede
Auf unserem Spaziergang vom Neuen Haus zum Lister Turm erfahren wir manch Überraschendes von den Standbildern und Denkmalen in der vordere Eilenriede und den Villen von Feldmarschällen und Fabrikanten entlang der Hohenzollernstraße.
150 Jahre Ludwig Vierthaler und Karl Siebrecht
Die fruchtbare Symbiose von Architektur und Bauplastik
Über fünf Jahrzehnte prägte der bayerische Bildhauer Ludwig Vierthaler das hannoversche Stadtbild mit seinen Bauplastiken, Bronzefiguren und Brunnen. Viele Projekte entstanden in Zusammenarbeit mit dem gleichaltrigen Architekten Karl Siebrecht. Auf unserer Fahrradtour steuern wir die schönsten Ergebnisse dieser fruchtbaren Zusammenarbeit von Vahrenwald bis in die Südstadt an.
Kunstgenuss um den künstlichen See
Die „Möblierung“ der Masch mit Standbildern und Kunstwerken
Unsere Fahrradtour führt vom Maschpark über den vorderen Sportpark entlang des Maschsees und des Engesohder Friedhofs über den Döhrener Turm bis zur Lindemannallee an der Alten Bult.
Rund ums Rathaus
Architektur und Gartenkunst um 1900
Auf unserem Spaziergang betrachten wir die Entwicklung des städtebaulichen Areals, das gegen 1900 erschlossen, mit der neuen politischen „Stadtkrone“, Museen und Freizeitanlagen zur symbolischen Stadtmitte erhoben und zur zentralen hannoverschen „Kultur-Landschaft“ ausgebaut wurde.
Die Metamorphose der Landschaft
25 Jahre Gärten im Wandel auf dem ehemaligen EXPO-Gelände
Auf unserem Spaziergang betrachten wir die Entwicklung der Gärten Im Wandel von der EXPO-Plaza bis zum EXPO-Wal und spazieren dabei bis zum EXPO-Park Süd.
Krischan, Kurt & Käte
Das Trio Infernal der zwanziger Jahre
In den zwanziger Jahren erlebt Hannover seine kulturelle Blüte auf höchstem internationalen Niveau. Zu verantworten haben das vor allem drei Freunde: Tausendsassa Kurt Schwitters, der Werbefachmann und Publizist Christof Spengemann und die Journalistin Käte Steinitz. Zusammen rocken die drei das groteske Hannover der zwanziger Jahre. Wir folgen ihren Spuren quer durch Hannover und erfahren dabei allerlei Vergnügliches und Absurdes von A wie Anna Blume bis Z wie Zinnoberfest.
Vom Brachland zur Parklandschaft
90 Jahre hannoversche Volksparke
1936 wird der Maschsee fertiggestellt, anschließend der Hermann-Löns-Park begonnen. Unsere Fahrradtour durch die Parklandschaften des frühen 20. Jahrhunderts führt uns vom Maschpark, dem Beginn der Masch-Neugestaltung, über den Maschsee und den Stadtpark zum Hermann-Löns-Park.
Von Andrea Palladio zu Ludwig Laves
Wieviel Palladio steckt in den Bauten des klassizistischen Hofbaumeisters?
Die Vorbilder der meisten Bauwerke von Hofbaumeister Laves liefert der italienische Renaissancebaumeister Andrea Palladio. Auf unserer Tour besuchen wir die „palladianischen“ Laves-Bauten in Herrenhausen, Limmer und der Innenstadt und schließen dabei auch nicht mehr vorhandene Lavesbauten in die Betrachtung mit ein.
Plastiken in der Eilenriede, im Stadtpark und am Maschsee
100 Jahre Fritz-Behrens-Stiftung
Den Erwerb der meisten Bronzeplastiken der zwanziger und dreißiger Jahre für den Stadtwald, den Stadtpark und den Stadtsee ermöglicht die Fritz-Behrens-Stiftung, die in diesem Jahr 100 Jahre alt wird.
Hoetger in Hannover
Kuriose Grabmale, exotische Büsten und seltsame Standbilder
Bekannt ist der Bildhauer und Baumeister Bernhard Hoetger vor allem für seine expressionistischen Backsteingebilde in Bad Harzburg, Bremen und Worpswede. Anlässlich seines 150. Geburtstags betrachten wir die bildhauerischen Arbeiten (und städtebaulichen Projekte) des „frühen Hoetger“ in Hannover, zumeist Arbeiten im Zeichen der damaligen „Ägyptomanie“, die für das Unternehmen und die Familie Bahlsen entstehen.
Ideallandschaft mit Freizeitanlagen
90 Jahre Hermann-Löns-Parks
Auf einem versumpften Gelände zwischen Eilenriede und Tiergarten wird zwischen 1936 und 1939 ein sehr natürlich anmutender Volkspark angelegt. Auf unserem Spaziergang wollen wir die scheinbar authentische Auenlandschaft etwas genauer unter die Lupe nehmen.
Werthers Lotte und der Kestner-Clan
Anlässlich von 250 Jahren Goethes Werther
Mit seinem ersten Roman hat Goethe Lotte Kestner ein Denkmal gesetzt. Anlässlich des Jubiläums besuchen wir die hannoverschen Wohnstätten der Familien Kestner und Laves, Teile ihrer Sammlungen im Kestner- und Landesmuseum sowie ihre Grabstätten auf dem Garten- und dem Engesohder Friedhof.
Kunst rund ums Rathaus
Ein Spaziergang durch Hannovers „Kunst-Landschaft“ um den Maschteich
Auf unserem Spaziergang betrachten wir die verschiedenartigen Ausprägungen der Kunst im öffentlichen Stadt- und Grünraum von den dreißiger Jahren bis in die Gegenwart.
Vom Gottesacker zum Reformfriedhof
Friedhofsgestaltung aus drei Jahrhunderten
Unsere Fahrradtour zu unterschiedlichen Konzepten der Friedhofsgestaltung vom 18. bis 20. Jahrhundert führt uns vom Gartenfriedhof über den Engesohder Friedhof zum Seelhorster Friedhof
Kurt Lehmann & Konsorten
Figurative Kunst am Bau in der Nachkriegszeit
Kurt Lehmann prägte wie kein anderer die „Kunst am Bau“ Hannovers in den fünfziger und sechziger Jahren. Noch heute ist die Stadt ein einziges Kurt-Lehmann-Freilichtmuseum. Auf unserer Fahrt durch Hannover ver-gleichen wir seine Werke mit denen seiner Kollegen Maria Becke-Rausch, Gerhard Marcks, Max Sauk, Hermann Scheuernstuhl, Kurt Schwerdtfeger, Ludwig Vierthaler, Herbert Volwahsen u.a.m.